
Liebe besteht nicht darinn,
dass man einander ansieht,
sondern in die gleiche Richtung blickt.
Dieses Zitat hat mehr Tiefgang als im ersten Ansatz ersichtlich.
In unserer schnelllebigen Zeit, alles Rascher und Höher. In unserem Streben nach dem Mehr, nach Größeren,gefangen im Treiben des Alltages, des Berufes, des Tuns, vergessen wir in vielerlei Hinsicht auf die Liebe.
Die Liebe im Allgemeinen und Speziellen. Zu unseren KollegenInnen, Freunden, Familien und speziell zu den wohl liebsten Menschen an unserer Seite. Dem Partner.
Sie macht uns glücklich, froh und heiter. Birgt in sich auch auch Trauer, Schmerz und Wehmut.
Dennoch - das Bedürfnis, das Verlangen nach ihr ist fortwährend da. Genauso wenig wie wir ohne Luft und Wasser bestehen könnten, können wir ohne sie bestehen.
Es scheint als wäre sie nicht mehr vorhanden, wäre sie verloren gegangen. Man macht sich auf die Suche. Zumeist nicht bei sich selbst. Die Suche beginnt im Außen, und nur all zu oft bei dem Menschen mit dem man sich entschieden hatte sie immer zu leben.
Fortan stellen wir den Anspruch, an unsere Lebensmenschen ,unsere Partner die Verantwortung für unser Wohlbefinden, unser Sein zu tragen.
Es ist wie eine Klammer, die immer mehr an Spannung gewinnt. Er hat uns Liebe zu schenken, er ist für mein Seelisches Wohbfinden zuständig, er ist hat mich glücklich zu machen ........
Wow, sind das nicht große Bedürfnisse die wir hier stellen? Eine großer Verantwortung die wir hier übertragen?
Was passiert ?, der Druck die Spannung wird immer größer, stärker - solange bis die Klammer bricht, zerfällt. Aus einem Teil, werden Zwei.
So einfach es doch wäre, würde wir erkennen - die Liebe ist immer da, sie ist in uns.
Schenken wir ihr den Raum und die Zeit den Platz der ihr zusteht. Blicken wir nicht nur einander an, Blicken wir im Vertrauen zueindander, füreinander in die selbe Richtung.